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Phra Dhepjanmahamuni(Kindheit und Schulzeit)


Da sein Vater ein Beschäftigter im öffentlichen Dienst war, der sich regelmäßig zu den verschiedenen Provinzen begeben musste, wurde Chaiyaboon von seiner Mutter und von Vettern aufgezogen. Außerdem musste er regelmässig umziehen. Besorgt über Chaiyaboons Ausbildung und Zukunft, schrieb er seinen Sohn für die erste Klasse an der Schule Talapat Suksa ein, einem Internat in Sao-Shingsha. Dies war Glück für den jungen Chaiyaboon; der Vorstandsvorsitzende der Schule, der von königlichem Blut war, hatte keine eigenen Kinder. Er liebte Chaiyaboon sehr und fragte Chaiyaboons Vater, ob er ihn adoptieren könnte um sein Erbe zu sein. Da Chaiyaboon der einzige und geliebte Sohn der Familie war, lehnte der Vater das Angebot ab. Jedoch liebte der Vorsitzende ihn dennoch und holte ihn immer wieder zum Sra Pratum Palast.
Dies gab ihm die Gelegenheit  die königlichen Gewohnheiten  zu erlernen. Es gab ihm auch die Möglichkeit  mit  Mönchen zu verkehren und Merit (Verdienste) zu machen. Dies war der Anfang von Chaiyaboons Interesse am Dhamma, der buddhistischen Lehre.

1950 wurde sein Vater nach Petchburi versetzt. Chaiyaboon musste vom Vorsitzenden getrennt werden, da er auf die 4. Klasse der Aroon Pradit Schule wechselte. Nachdem er etwas mehr als ein Jahr mit seinem Vater gelebt hatte, zog er nach Sarasithipithayalai,
wo eine berühmte Schule im Banpaeng Bezirk der Rajburi Provinz war. Sein Vater erlaubte ihm bei einem herzlichen und großzügigen Lehrer zu bleiben, Samarn Sang-Aroon, bis er die 9. Klasse abschloss. Als er dreizehn war, bestand Chaiyaboon die Aufnahmeprüfung um sich in der zehnten Klasse an der Suankularb Wittayalai Schule
in Bangkok einzuschreiben. Er war einer von hundertfünfzig Kursteilnehmern, der den Test mit fünfhundert Anwärtern bestand. Da er meistens auf sich selbst gestellt war, lernte er zu sparen. Diese Erfahrung half ihm stark, vertrauenswürdig und verantwortungsbewusst zu sein. Er unterschied sich von den anderen Jungen, die in den wohlhabenden Familien aufwuchsen. 

Seine Kindheitserfahrungen bereiteten ihn für seine zukünftig wichtigen Aufgaben vor.

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