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Phra Dhepjanmahamuni(Auf dem Weg zur Safranrobe)


Auf dem Weg zur Safranrobe
Später realisierte Chayaboon, dass das Weltliche Wissen die Menschheit nicht wirklich vom Leiden abhalten kann und nicht in der Lage ist, wahres Glück zu erreichen; nur das tiefe innere Wissen, welches durch die Meditation erlangt wird, könnte helfen. Chaiyaboon entschied darum, Khun Yay um Erlaubnis zu bitten, als Mönch ordiniert zu werden. Khun Yay lehnte nicht nur sein Ersuchen um die Ordination ab sondern drängte ihn auch, seine Ausbildung zuerst zu beenden. Sie erläuterte:

Du musst kenntnisreich sein über die Welt und ein Gelehrter in Dhamma, damit du für den Buddhismus von Nutzen bist nachdem du ordiniert wurdest. Du kannst  dich nicht nur auf den Buddhismus berufen.
Chaiyaboon folgte respektvoll ihrer Empfehlung.
1968, an Khun Yays Geburtstag, erinnerte er sich an Khun Yays Güte und Liebenswürdigkeit, welche sie durch ihr Lehren von Dhamma schenkte. Als ein Ausdruck der Dankbarkeit wollte ihr Chaiyaboon ein Geschenk machen; er gab ein Gelübde seiner Aufrichtigkeit und dafür, den Rest seines Lebens im Zölibat zu bleiben. Dies galt als  kostbarstes Geschenk, da für eine Person, die es in der Meditation voranbringen möchte, es wesentlich ist, den höchsten Grad an Reinheit betreffend Keuschheit zu haben und alle Belastungen des Lebens eines Haushälters zu entfernen. Khun Yay war über seine Entscheidung sehr erfreut und glücklich. Sie fühlte, dass ihr Bemühen in zu lehren und zu fördern nicht vergeblich waren.

Im April 1969 beendete Chaiyaboon seinen Universitätsabschluss mit Bachelor in Volkswirtschaft und Administration als Hauptfach und einem Nebenfach in Landwirtschaft. Nachdem er seinen Abschluss empfangen hatte, informierte er sofort seinen Vater über seinen Wunsch zur lebenslangen Ordination in der Buddhistischen Mönchsgemeinschaft.

Sein Vater akzeptierte den Wunsch seines Sohnes zu ordinieren und freute sich mit ihm, da er sein Versprechen gehalten hatte, seinen Hochschulabschluss vor seiner  Ordination zu beenden. Seine Mutter freute sich ebenfalls mit ihm als er sie um ihre Erlaubnis zur Ordination bat.
Der 27. August 1969, ein Vollmondtag im 9. Monat des Mondkalenders, war ein vielversprechender Tag, da Chaiyaboon Suthipol die Safranrobe anzog und ein Mönch wurde in der Kapelle von Wat Paknam Bhasicharoen. Phrathepwarawaetee (z.Z., Somdejphramaharatchamangkalajahn, Abt des Wat Paknam Bhasicharoen, Thailand), war sein Präzeptor, Phrakrupipatdhammakanee sein überprüfender Seniormönch  bei der Ordination und Phravicheankawee war sein überprüfender Juniormönch. Er empfing den klösterlichen Titel ” Dhammajayo“, was „der Sieger durch Dhamma” bedeutet.

Nach seiner Ordination gab er in einer Rede seine Gedanken über die Grundregeln des Ordinierens als Mönch preis: ” Ordinieren als Buddhistischer Mönch ist keine einfache Aufgabe. Nur einfach eine Safranrobe  anziehen ist nicht genug. Man muss sich darin üben  227 Gebote zu halten sowie die täglich Routine eines Mönchslebens, in Übereinstimmung mit den klösterlichen Disziplinen. Wer die volle Erfüllung durch den Verdienst (Merit) einer Ordination erreichen möchte, muss in der Lage sein, eine Zufluchtsstätte für den Buddhismus zu sein und nicht nur selbst Zuflucht im Buddhismus zu nehmen.“

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