Entdeckung seines Lehrers
Als er zum ersten Mal Khun Yay (Khun Mae Acariya Chandra) traf, war sie dreiundfünfzig Jahre alt. Sie sah aus wie eine gewöhnliche Nonne, die sehr dünn war, aber deren Augen leuchtend und hell waren; ein Zeichen von jemandem mit extremem Wissen. Sie war sicher, stark, leistungsfähig und erfüllt mit Freundlichkeit. Obgleich sie nicht lese- und schreibkundig war, konnte sie tiefgründige Antworten zu Fragen über Dhamma geben. Bei ihrem ersten Treffen glaubte Chaiyaboon, dass er den Lehrer, nachdem er lange Zeit suchte, gefunden hatte. Mit dem Vertrauen in sie, bat er sie, ihr Schüler zu sein. Später sagte Khun Yay zu Chaiyaboon:
Du bist derjenige, dessen Geburt Luang Phaw Wat Paknam mich bat zu suchen, während der Zeit des Weltkrieges.
Diese Aussage war ihm unklar, aber die Wörter, die Khun Yay sagte, waren richtig, da Chaiyaboon während des Zweiten Weltkrieges geboren wurde. Von da an war Chaiyaboon, überzeugt den rechten Lehrer gewählt zu haben, da das Wissen, welches er von Khun Yay empfing, ihm ermöglichte, auf alle Fragen eine Antwort zu erhalten. Dies spornte ihn auch an auf der ganzen Welt Frieden verbreiten zu wollen. Es half ihm, seinen grossen Kindheitstraum zu verwirklichen.
Alles was in Chaiyaboon’s Gedanken war, ob er Zweifel oder Fragen hatte, er würde Kun Yay fragen und sie war in der Lage, ihm alles über alle Erwartungen hinaus zu beantworten.


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